No More Lies!

nml

Am gestrigen Samstag fand in der Innenstadt eine Kundgebung zur Kritik der wöchentlichen Koran-Stände des islamistischen Vereins “Lies!” statt, an der wir uns mit weiteren linken und antifaschistischen Gruppen aus NRW beteiligt haben. In unmittelbarer Nähe wurden auf der Ludgeristraße Flyer an die Passant*innen verteilt und Redebeiträge gehalten.

 

Im Folgenden dokumentieren wir den Text des Flugblatts.

Die Redebeiträge können hier nachgelesen werden:

 

 

No More Lies!

[ Flugblatt als PDF ]

Fast jede Woche treffen sich in der münsteraner Innenstadt Unterstützer des islamistischen Vereins “Lies!”, um den Koran an Passant*innen zu verteilen und damit für ihre Organisation zu werben. Wir – linke und antifaschistische Gruppen aus NRW – sind heute hier, um dagegen zu protestieren.

Hinter dem Verein “Lies!” stehen so genannte SalafistInnen, also AnhängerInnen einer besonders radikalen und fundamentalistischen Strömung des sunnitischen Islams. Die SalafistInnen kämpfen für einen islamischen Gottesstaat, in dem alles Leben ausschließlich auf den Werten und Regeln des Koran und der Sunna aufbaut. Für Anders- oder Nichtgläubige, emanzipierte Frauen oder Homosexuelle ist in einer solchen totalitären und repressiven Gesellschaft kein Platz.

In einigen Teilen Nigerias, Syriens und des Irak haben die AnhängerInnen dieser Ideologie in den vergangenen Monaten die Macht übernommen. Mit einer kaum zu überbietenden Grausamkeit gehen sie dort gegen all jene vor, die nicht in das islamistische Weltbild passen. In Deutschland steht eine solche Machtübernahme sicherlich nicht bevor. Der Verein “Lies!” scheint hierzulande aber bei der Rekrutierung neuer KämpferInnen eine große Rolle zu spielen: Viele, die als SalafistInnen im Irak, in Syrien und in anderen Teilen der Welt morden, foltern und brandschatzen, waren zuvor bei Aktionen des Vereins eingebunden.

Es ist daher ein Gebot der globalen Solidarität, auch hier gegen die islamistischen Prediger und TerrorfreundInnen aktiv zu werden. Solidarität bedeutet für uns ebenfalls, die fortschrittlichen Kräfte zu unterstützen, die sich in anderen Teilen der Welt dem Vormarsch der IslamistInnen entgegenstellen. Nicht zuletzt heißt Solidarität Asyl und offene Grenzen für diejenigen, die vor dem islamistischen Terror fliehen mussten.
 

Die IslamistInnen verlangen von ihren AnhängerInnen blinden Gehorsam und die Bereitschaft, als MärtyrerInnen zu sterben. Im Gegenzug versprechen sie ihnen, dass sie nach dem Tod ewiges Glück im Paradies finden werden. Diesen Lügen und falschen Heilsversprechungen setzen wir unseren Kampf für ein besseres Leben im Hier und Jetzt entgegen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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