Posted in ' on November 4, 2015 by et2c

 
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Warum Kapitalismuskritik nicht                       ohne Liebe zu denken ist

Posted in ' on October 8, 2018 by et2c

Zur Einführung in materialistisch-feministische Theorien
Vortrag und Diskussion mit Katharina Volk

21.10.2018 | 14:00 Uhr | Baracke | Münster


In den 1970er Jahren forderten Feministinnen die Befreiung der ‚Hausfrau‘, welche die unbezahlte Hausarbeit „aus Liebe“ leistet. Mit ihren Publikationen und Aktionen zeigten sie dabei auf, dass eine emanzipatorische Kapitalismuskritik nicht ohne den Blick auf die gesellschaftliche, geschlechtliche und internationale Arbeitsteilung auskommt. Auch heute muss eine radikale Kritik am Bestehenden sowohl die Erwerbs- als auch die Familienarbeit in ihren Verhältnissen und ihrer Verwobenheit erfassen – und die spätestens seit der Hausarbeitsdebatte unausweichlichen Fragen nach den Zusammenhängen von Kapitalismus und Patriarchat sowie der Produktion der Lebensmittel (Warenproduktion) mit der Produktion des Lebens („Reproduktion“) stellen.

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Lesekreis Materialistische Staatskritik

Posted in ' on April 11, 2018 by et2c

ab 16.04.2018 | 20 Uhr | Uni AStA | Schlossplatz 1
[ Bitte einsteigen! ]

Materialistische Kritiker*innen kommen bei ihren Ermittlungen gegen die Gesellschaft, in der wir leben, zu dem Resultat: Der Staat muss weg. Doch was ist dran an dieser Feststellung und den Analysen, die zu ihr führen? Was ist der Staat überhaupt und (wie) werden wir ihn jemals los?

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AfD & FPÖ

Posted in ' on May 30, 2017 by et2c

Antisemitismus, völkischer Nationalismus und Geschlechterbilder
Buchvorstellung und Diskussion mit Stephan Grigat

14.06.2017 | 19:00 Uhr | SCH 100.3 | Scharnhorststr. 100

Als ausgesprochen junger Partei ist es für die „Alternative für Deutschland“ von zentraler Bedeutung, mit der „Freiheitlichen Partei Österreichs“ einen Verbündeten zu haben, der auf jahrzehntelange Erfahrung im politischen Geschäft zurückblicken kann. Auf Grund der sowohl zu Zeiten Jörg Haiders als auch unter dem heutigen Vorsitzenden Heinz-Christian Strache gesammelten Erfahrungen, wie ein Wähler*innenklientel über den harten Kern von überzeugten Rechtsradikalen hinaus angesprochen werden kann, ist die FPÖ für die AfD ein bevorzugter Partner. Für die FPÖ wiederum bietet sich erstmals die Gelegenheit, dass sich dauerhaft eine erfolgreiche Schwesterpartei in Deutschland etabliert, die zwar rechts von den Unionsparteien agiert, aber anders als etwa die NPD auch auf Bundesebene breitere Wähler*innenschichten anspricht und nicht permanent von einem Verbot bedroht ist.

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Postödipale Subjekte und ihr Geschlecht

Posted in ' on January 17, 2017 by et2c

Vortrag und Diskussion mit Tove Soiland

05.02.2017 | 16:30 Uhr | Baracke | Münster

Jacques Lacan hat mit seiner These eines Wandels in den Über-Ich-Strukturen, wie er sie in seinen Seminaren Ende der 1960er formulierte, einen wichtigen Beitrag zu einer Gegenwartsdiagnose spätkapitalistischer Gesellschaften geleistet. Unter dem Stichwort “postödipale Subjektivierung” werden seine Thesen heute von der Schule von Ljubljana weitergeführt, um die Fallstricke jener Liberalisierung, welche die Proteste der 68er Generation maßgeblich mit angestoßen haben, zu verstehen.

Vor diesem Hintergrund geht der Vortrag der Frage nach, ob dem Auftauchen multipler geschlechtlicher Positionen, wie sie heute im Zuge des cultural turn als Unterwanderung der traditionellen Geschlechterordnung hochgehalten werden, tatsächlich ein subversives Potential zukommt, oder ob diese nicht vielmehr Ausdruck einer neuartigen “Biopolitik des Genießens” sind, die, weit davon entfernt, befreite Subjekt hervorzubringen, diese einer neuartigen Form von Herrschaft unterwerfen.

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never again

Posted in >> on November 3, 2016 by et2c

Anlässlich des 78. Jahrestages der Reichspogromnacht am kommenden Mittwoch findet in der münsteraner Synagoge ab 11 Uhr eine Gedenkstunde statt, bei der Lutz Doering zum Thema “Erinnern unter neuen Herausforderungen” sprechen wird.

Hingewiesen sei an dieser Stelle auch auf einen Vortrag von Hans-Ulrich Thamer am darauffolgenden Tag, in dem er auf Einladung der jüdischen Hochschulgruppe Hillel um 18 Uhr über die “Ausgrenzung und Verfolgung jüdischer Bürger in der Stadt und an der Universität Münster 1933-1938” referieren wird. (Der Veranstaltungsort wird nach Anmeldung mitgeteilt.)
 

Indes wollen in Jena Neonazis unter dem Label “ThüGIDA” einen Fackelmarsch durchführen, antifaschistische Gegenaktionen sind angekündigt. Auch in Freising müssen Antifaschist*innen aktiv werden, um eine Kundgebung der NPD zu verhindern. Dass beides in deutsche Normalität nur sich einreiht, verdeutlicht in diesem Jahr erneut der Aufruf zur Gedenkdemonstration in Berlin-Moabit.

Nach Orlando

Posted in ' on October 8, 2016 by et2c

Die »queer community« übt die kulturalistische Unterwerfung
Vortrag und Diskussion mit Tjark Kunstreich

27.10.2016 | 19:30 Uhr | Hörsaal F2 | Domplatz 20-22

Die Mutmaßungen über den Massenmörder, der am 12. Juni 2016 im Pulse-Club im Alleingang einen Pogrom exekutierte, sowie die Art und Weise, in der die »queer community« den 49 Ermordeten gedenkt, haben eines gemeinsam: das Schweigen über den islamistischen Hintergrund der Tat. Dem Mörder wird zugeschrieben, er sei »homophob« aus der Verdrängung der eigenen Homosexualität gewesen; die Ermordeten werden zu Opfern zu lascher Waffengesetze in den USA. Entsprechend wendet sich die Community gleichermaßen gegen »Islamophobie und Homophobie« und protestiert in vorauseilender Empörung gegen die Stigmatisierung von Muslimen.

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Kritische Theorie und Emanzipation

Posted in ' on April 16, 2016 by et2c

Ein einführendes Tagesseminar mit Marc Jacobsen, Dirk Lehmann
und Florian Röhrbein

30.04.2016 | 10:30-18:00 Uhr | ITP | Münster

„Mitmachen wollte ich nie…“ mit diesem Ausspruch brachte Leo Löwenthal treffend das fundamentale Misstrauen zum Ausdruck, mit dem kritische Theorie der gegenwärtigen Gesellschaft begegnet. Ist dies doch eine Gesellschaft, die den Menschen einzig und allein als disponible Größe zur Auspressung von Mehrwert kennt und die ihr Anderes, Natur, rein als Gegenstand einer krämerseligen Vorstellung von Nützlichkeit betrachtet. Diese Verhältnisse, in denen Mensch und Natur gleichermaßen erniedrigte und geknechtete, verächtliche und verlassene Wesen sind, umzustürzen, steht im Zentrum aller Anstrengung von kritischer Theorie. Und insofern begreift sie sich auch als die theoretische Seite der Befreiung der Menschheit aus Ohnmacht und Gewalt.

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