“Crucifixion?” – “Er, no, freedom actually.”

[Life of Brian, UK 1979]

Am kommenden Samstag (14.03.2009) planen AbtreibungsgegnerInnen um die Organisation “EuroProLife” einen “Gebetszug” durch die Innenstadt. Der lokale Ansprechpartner ist der münsteraner Albert Claushues, welcher auch schon den “Gebetszug” vor zwei Jahren anmeldete.

 

Schon im zugehörigen kurzen Aufruf wird offenbar, wes Geistes Kind dort versammelt sein wird. Was jedoch sich abseits unschlüssiger Argumentationen hinter der Fassade der “Menschen guten Willens” verbirgt, lässt die Forderungen der fundamentalistischen Christen zu diesem Anlass fast noch kulant aussehen. Der Kreuzzug rechts-konservativer Gläubiger gegen Emanzipation, Feminismus und gesellschaftlichen Fortschritt im Allgemeinen will errungene Besserungen rückgänig machen und alte, längst überholte Rollenbilder und Geschlechterzuweiseungen reinkarnieren, den Subjekten ihr strenges und universelles Weltbild (erneut) aufzwingen. Als rechter Arm der bürgerlichen Gesellschaft ist dieses Weltbild jedoch nur eine krasse Ausformung des gesamten Elends, nur radikaler Auswuchs der alltäglichen Zurichtung der Individuuen.

 

Soweit in Kürze, warum es sich lohnen kann Gegenaktivitäten zu unterstützen. Weitere Gründe finden sich auf den Seiten der Emanzipatorischen Aktion.

 

Gegen christlichen Fundamentalismus!
Religion zurückdrängen!
Gesellschaftliche Progression erkämpfen!

Samstag 14.03.2009 Domplatz, ab 15 Uhr.

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